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Gleichzeitigkeit, KI und geopolitische Umbrüche: Der GrECo Risikotag als Denkraum für unternehmerische Resilienz

Wien (OTS) – Am 15. Oktober 2025 versammelten sich führende
Expert:innen aus
Wirtschaft und Wissenschaft in Wien, um beim fünften GrECo Risikotag
unter dem Motto „In unsicheren Zeiten Risikomanagement weiterdenken“
aktuelle Herausforderungen zu analysieren und neue Perspektiven für
unternehmerische Resilienz und Transformation zu entwickeln. Von der
„Gleichzeitigkeitswende“ über geopolitische Disruptionen bis hin zur
Rolle intelligenter Technologien – die Veranstaltung bot Impulse,
Strategien und Denkanstöße für eine Zukunft, die aktives Handeln und
mutige Entscheidungen erfordert.

Am 15. Oktober fand der fünfte GrECo Risikotag „HORIZON“ statt,
eine mittlerweile etablierte Plattform des Risikospezialisten GrECo,
die auch in diesem Jahr führende Expert:innen aus Wirtschaft und
Wissenschaft zusammenbrachte. Unter dem Leitthema „In unsicheren
Zeiten Risikomanagement weiterdenken“ wurden die Auswirkungen
geopolitischer Umbrüche und technologischer Innovationen auf
Unternehmen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und
diskutiert.

„In einer Welt, die sich durch technologische Durchbrüche und
anhaltende geopolitische Spannungen rasant verändert, wird
Risikomanagement zur strategischen Navigationshilfe. Unternehmen, die
Risiken nicht nur erkennen, sondern als Impulsgeber für
Transformation begreifen, schaffen die Grundlage für nachhaltige
Resilienz. Wer heute flexibel denkt und proaktiv handelt, gestaltet
morgen die Zukunft – mit Mut, Klarheit und Innovationskraft, “
erklärt GrECo Vorstand Andreas Schmitt , der durch die Veranstaltung
führte.

Zwtl.: Zukunft gestalten inmitten multipler Herausforderungen

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag von
Stephan A. Jansen , Professor für Urbane Innovation (Berlin) sowie
Professor für Management, Finanzierung und Innovation (Karlsruhe).
Darin skizzierte er, dass es noch nie zuvor so viele Bedrohungen,
Herausforderungen, Probleme und Veränderungen parallel gab. Jansen
spricht dabei von der sogenannten Gleichzeitigkeitswende, deren
Zielkonflikte von Klimawandel über Demographie bis hin zu Technologie
und Arbeit reichen. Unternehmen benötigen hier neue, flexible
Strategien, um in der Komplexität der Gleichzeitigkeit zukunftsfähig
zu bleiben. Jansen plädiert, wer Wandel als Chance begreift und
gemeinsam neue Wege geht, gestaltet dabei aber nicht nur die eigene
Zukunft, sondern trägt aktiv zu einer resilienten und lebenswerten
Gesellschaft bei.

Zwtl.: Resilienz als Schlüsselstrategie

Im zweiten Impulsvortrag referierte Sebastian Kummer , Vorstand
des Instituts für Transport und Logistik an der WU Wien, darüber wie
Unternehmen durch geopolitische Disruptionen navigieren können und
welche Rolle dabei das Thema Resilienz spielt. Er betonte, dass
Unternehmen ihre Resilienz stärken müssen – etwa durch
Diversifizierung von Lieferanten, Nearshoring und strategische
Bestandsbildung. Digitalisierung und Automatisierung, insbesondere
der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, spielen dabei eine zentrale
Rolle, um Prozesse flexibler und widerstandsfähiger zu gestalten.
Dabei empfahl Kummer, offen für Veränderungen zu bleiben und proaktiv
alternative Handlungsoptionen zu entwickeln, um Unsicherheiten
bestmöglich zu begegnen.

Zwtl.: Weltordnung im Umbruch?

In der abschließenden Podiumsdiskussion unter dem Titel „Macht,
Märkte, Maschinen“ wurde diskutiert, wie Handelskonflikte,
Strukturwandel und intelligente Technologien die Weltwirtschaft
verändern. Bettina Ludwig , Group Head of Finance, Treasury &
Insurance bei Kontron AG, betonte die Notwendigkeit gezielter
Investitionen in Innovation und den Abbau bürokratischer Hürden, um
Europas Wettbewerbsfähigkeit zu sichern – ein Standpunkt, den auch
Mitdiskutanten Stephan A. Jansen und Sebastian Kummer zuvor in ihren
Vorträgen unterstrichen. Olivera Böhm-Rybak , CEO bei UNIQA, ergänzte
die Perspektive aus Sicht der Versicherungsbranche und machte
deutlich, dass es längst nicht mehr um klassische
Versicherungslösungen geht, sondern um die aktive Begleitung von
Unternehmen im nachhaltigen Wandel. Christian Clerici ,
verantwortlich für Content & Creation bei vibe moves you, brachte es
auf den Punkt: Wer sich den Herausforderungen unserer Zeit stellen
will, muss aktiv werden – denn Sicherheit und Selbstbestimmung
entstehen nicht durch Abwarten oder nostalgische Hoffnung, sondern
durch entschlossenen Einsatz und die Bereitschaft, Veränderung
mitzugestalten. Diesen Gedanken griff Andreas Schmitt auf und fasste
zusammen: „Es steckt viel Chance in der Transformation, wenn man
diese aktiv angeht.“

Zwtl.: Über GrECo

Die GrECo Gruppe, ein eigentümergeführtes Unternehmen, bietet
ihren Klienten individuelle Lösungen im Risiko- und
Versicherungsmanagement an und ist Österreichs führender
Versicherungsspezialist für Industrie, Handel, Gewerbe und den
öffentlichen Sektor. Aktuell werden vom Unternehmenssitz in Wien aus
69 Niederlassungen und ca. 1.400 Mitarbeiter:innen in 21 Ländern,
davon rund 400 in Österreich, gesteuert. Mit zwölf Standorten in den
Bundesländern garantiert GrECo Service aus einer Hand. Die dezentrale
Standortpolitik und die damit verbundene persönliche Nähe zu den
Klienten sind essenzielle Elemente der umfassenden Dienstleistung.
Über das globale Netzwerk von Versicherungsspezialisten, GrECo nova,
ist GrECo auch international in 150 Ländern weltweit vertreten.