Wien (OTS) – Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt begrüßt die
Einigung zwischen
Österreichs Eishockey-Nationalspielerinnen und dem Österreichischen
Eishockey-Verband (ÖEHV).
„Ich habe von Beginn an gesagt: Die Anliegen der Spielerinnen
müssen ernst genommen werden, und es braucht einen Dialog auf
Augenhöhe. Umso mehr freut es mich, dass dieser Dialog jetzt zu einer
Einigung geführt hat. Jetzt geht es darum, die Vereinbarungen
konsequent umzusetzen. So kann der Sport wieder im Mittelpunkt
stehen: Unsere Frauen haben mit dem erstmaligen Aufstieg in die
Topdivision ein großartiges Kapitel österreichischer
Eishockeygeschichte geschrieben. Ich freue mich sehr auf die
Weltmeisterschaft in Dänemark und halte die Daumen für unser Damen-
Team!“.
Frauensport auf dem Vormarsch
Von den Athletinnen und Athleten, die mit dem Sport ihren
Lebensunterhalt bestreiten können, sind 66 Prozent Männer und 34
Prozent Frauen. Leitungspositionen sind im österreichischen Sport zu
82 Prozent männlich besetzt. Das Sportministerium fördert Frauensport
im Rahmen seiner Rolle als Fördergeber beispielsweise über das „Dream
Teams“-Programm, das gezielt weibliche Ligen unterstützt – auch im
Eishockey. Das Gender-Traineeprogramm des Ministeriums bildet Frauen
für Rollen in Training und Management im Sport aus.