Sankt Pölten (OTS) – „Sophie bekommt endlich ihre Chance. Dieser Fall
zeigt: Wenn Bürger
gegen kalte Bürokratie anrennen, braucht es Politik, die nicht
wegschaut, sondern kämpft. Freiheitliche Politik steht an der Seite
der Menschen, und genau das hat sich hier bezahlt gemacht“, erklärt
FPÖ Niederösterreich Bildungssprecher LAbg. Helmut Fiedler.
Die schwerkranke Schülerin Sophie aus NÖ ist bettgebunden,
transportunfähig und auf Hausunterricht angewiesen. Wochenlang drohte
das Mädchen durch starre Vorgaben, fehlende Unterlagen und belastende
Prüfungsmodalitäten unter massiven Druck zu geraten.
„Ein krankes Kind darf nicht auch noch vom System krank gemacht
werden. Wer Bildung ernst nimmt, muss Lösungen finden, nicht Ausreden
suchen“, stellt Fiedler klar.
Nachdem die FPÖ Niederösterreich den Fall öffentlich aufgegriffen
und eine rasche, kindgerechte Lösung eingefordert hatte, konnte nun
kurz vor Schulschluss durch die Bildungsdirektion eine Lösung für
Sophie gefunden werden. Damit erhält das Mädchen die Möglichkeit, ihr
Schuljahr abzuschließen, ohne die Unsicherheit bis in den Herbst
mitschleppen zu müssen.
„Das ist ein Erfolg für Sophie, für ihre Familie und für alle
Eltern, die wissen wollen, ob der Staat im Ernstfall hilft oder sich
hinter Paragrafen versteckt“, so Fiedler.
Der freiheitliche Bildungssprecher betont zugleich, dass dieser
Fall kein Einzelfall bleiben dürfe, bei dem erst öffentlicher Druck
Bewegung bringe. Schwerkranke Kinder bräuchten verlässliche
Lernunterlagen, Kontakt zur Stammschule, faire Leistungsbeurteilung
und klare Regeln für Hausunterricht.
„Nachhaltige Bildungspolitik heißt: kein Kind zurücklassen. Auch
nicht jenes Kind, das krank im Bett liegt, aber trotzdem lernen
will“, sagt Fiedler.
Für die FPÖ Niederösterreich sei klar: Politik habe dort zu
stehen, wo Bürger Hilfe brauchen. „Sophie hat gekämpft, ihre Familie
hat gekämpft, und wir Freiheitliche haben diesen Kampf unterstützt.
Genau darum geht es: nicht reden, sondern handeln; nicht verwalten,
sondern helfen“, betont Fiedler.
Abschließend hält Fiedler fest: „Dieser Fall zeigt, dass
Hartnäckigkeit wirkt. Freiheitliche Politik macht sich bezahlt,
besonders dann, wenn Menschen sonst zwischen Zuständigkeiten,
Formularen und kalter Bürokratie zerrieben würden. Kein krankes Kind
darf in unserem Bildungssystem um Würde, Teilhabe und Zukunft betteln
müssen.“