Wohnen

FPÖ – Hammerl: „Preisexplosion bei Pellets wird zur nächsten Heizkostenfalle!“

Wien (OTS) – „Pellets kosten binnen eines Jahres um 32 Prozent mehr.
Gegenüber dem
Jahresdurchschnitt 2021 liegt der aktuelle Septemberpreis sogar um
rund 81 Prozent höher. Für ein Einfamilienhaus mit sechs Tonnen
Jahresverbrauch bedeutet das über 1.100 Euro zusätzliche
Brennstoffkosten gegenüber 2021. Diese Preisexplosion trifft
Familien, die dem Druck der Regierung gefolgt sind und auf eine
‚klimafreundliche‘ Heizform umgestiegen sind. ‚Kostenfreundlich‘ sind
diese Heizformen offenkundig nicht“, kritisierte heute FPÖ-
Energiesprecher NAbg. Mag. Paul Hammerl.

ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer habe mit den kürzlich
beschlossenen Energiegesetzen ElWG und EABG die Klimaneutralität 2040
bewusst gesetzlich vorangetrieben und sich dafür ausgiebig gefeiert.
„Hattmannsdorfer ist scheinbar sein eigener größter Fan. Doch wer den
Ausstieg aus Gas vorantreibt, muss auch erklären, wie die
Alternativen leistbar bleiben sollen. Die Pelletspreise zeigen, dass
eine neue Heizung nicht vor der nächsten teuren Rechnung schützt“,
erklärte Hammerl.

„Wer die aktuell noch über 800.000 Haushalte in Österreich zum
Ausstieg aus der Gasheizung zwingt, riskiert zusätzlichen Preisdruck.
Wechseln viele zu Pellets, ohne dass das Angebot mitwächst, drohen
weitere Kostenexplosionen, auch für bestehende Pelletskunden. Die
Umsteiger müssten zuerst die neue Heizung bezahlen und anschließend
die höhere Brennstoffkosten tragen“, warnte Hammerl.

„Die beiden ÖVP-Minister Hattmannsdorfer und Totschnig müssen
endlich offenlegen, ob sie mit den nun auszuarbeitenden Maßnahmen
gemäß dem Klimagesetz die Menschen für das Ziel der Klimaneutralität
2040 zum Austausch ihrer funktionierenden Heizung verpflichten
wollen. Die Bürger haben eine ehrliche Antwort verdient und das noch
vor den kommenden Landtagswahlen. Die Menschen haben ein Recht zu
wissen, welche Partei ihnen welche Kosten zumuten will, bevor sie
ihre Stimme abgeben. Wir brauchen leistbare Wärme statt immer neuer
Belastungen. Der nationale Alleingang zur Klimaneutralität 2040 muss
beendet und die CO2-Steuer abgeschafft werden. Die schwarz-rot-pinke
Regierung muss die Menschen entlasten, statt sie von einer
Kostenfalle in die nächste zu treiben“, forderte Hammerl.