Wohnen

FPÖ – Hauser: „Windkraft-Propaganda statt offener Bürgerdebatte“

Wien (OTS) – „Wer von Windkraft überzeugt ist, sollte sich einer
offenen
Diskussion stellen. Stattdessen wurde bei der Veranstaltung ‚ImWind‘
im Gemeindesaal Schlaiten ein Messebetrieb mit Einzelgesprächen
organisiert. Eine öffentliche Debatte über die massiven Kritikpunkte
an der Windkraft wurde damit bewusst verhindert“, kritisierte der
freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser.

Nach Ansicht Hausers hätten die Bürger Anspruch auf eine
transparente Diskussion über alle Vor- und Nachteile der Windkraft.
„Es gibt zahlreiche offene Fragen zu möglichen gesundheitlichen
Auswirkungen durch Infraschall, zum Abrieb von Rotorblättern, zu
Eingriffen in sensible Naturräume sowie zu den enormen Folgen für
unser Landschaftsbild. Gerade darüber müsste öffentlich diskutiert
werden, anstatt kritische Stimmen auszusperren“, so Hauser.

Besonders scharf kritisierte der Osttiroler EU-Abgeordnete die
Pläne für Windkraftanlagen im alpinen Raum: „Unsere Berge sind ein
unverwechselbares Naturerbe. Auf Osttirols Gipfel gehören
Gipfelkreuze als Teil unserer Kultur und keine Windräder. Wer unsere
Bergwelt mit bis über hundert Meter hohen Industrieanlagen verbaut,
verschandelt eine über Generationen gewachsene Kulturlandschaft.“

Für Hauser stehe fest, dass Natur- und Landschaftsschutz nicht
dem Ausbau der Windkraft geopfert werden dürften. „Wir müssen unsere
Heimat, unsere Kultur und unsere einzigartige Natur erhalten.
Osttirol darf nicht zum Experimentierfeld einer ideologisch
getriebenen Energiepolitik werden. Die Menschen erwarten Ehrlichkeit,
Transparenz und eine echte Mitsprache und keine inszenierten
Informationsveranstaltungen ohne offene Diskussion“, betonte Hauser.