Wohnen

Generali Studie zeigt: Familie ist das Wichtigste, doch Zeitmangel belastet

Wien (OTS) – – Familie ist für 85 Prozent der Menschen das Wichtigste
im Leben

– Zeitmangel und Mental Load belasten den Alltag zunehmend

– Generali setzt als Lifetime Partner den Fokus auf Familie und deren
Unterstützung

Familie ist und bleibt der größte Rückhalt im Leben der Menschen in
Österreich, zugleich gerät sie im Alltag zunehmend unter Druck –
organisatorisch und mental. Das zeigt die Generali Familienstudie
2026, für die über 1.000 Menschen im Alter von 16 bis 70 Jahren im
Rahmen einer repräsentativen Online-Erhebung, ergänzt durch
qualitative Tiefeninterviews, befragt wurden. Die Ergebnisse geben
Einblicke in Werte, Belastungen und Bedürfnisse modernen
Zusammenlebens. Für die Generali ist Familie ein Schwerpunkt des
Jahres 2026 und ein zentrales Handlungsfeld ihrer Positionierung als
lebenslange Partnerin.

„Die Generali Studie macht deutlich: Familie ist emotional
unverzichtbar, aber fordert organisatorisch stark“ , sagt Gregor
Pilgram, CEO der Generali Versicherung . „Die Menschen wünschen sich
Sicherheit, Übersicht und Entlastung – genau hier sehen wir unsere
Verantwortung.“

Zwtl.: Familie als sicherer Hafen

Für 85 Prozent der Befragten ist Familie das Wichtigste überhaupt
im Leben. 78 Prozent der spontanen Assoziationen sind positiv, am
häufigsten genannt werden Zusammenhalt, Liebe und Vertrauen. Familie
erfüllt damit zentrale psychologische Funktionen: emotionale
Sicherheit, Zugehörigkeit und bedingungslose Unterstützung. Definiert
wird Familie weniger über formale Strukturen als über den gemeinsam
gelebten Alltag in unterschiedlichsten Konstellationen. Wer Zeit
teilt und Verantwortung übernimmt, gehört dazu.

Zwtl.: Zeitmangel und Mental Load als größte Belastung

Trotz dieser hohen emotionalen Bedeutung zeigt die Studie
erhebliche Spannungsfelder: Angehörige geben starken emotionalen
Halt, sind aber auch organisatorische Belastung. Zeitmangel und
Stress sind die größten Sorgen, knapp gefolgt von der aktuellen
Weltpolitik, der Gesundheit nahestehender Personen und Finanzen.
Verantwortung zählt für 39 Prozent der Befragten zu den größten
negativen Seiten des Zusammenlebens, gefolgt von Mehrfachbelastung
und Verpflichtung.

Besonders ausgeprägt ist die ungleiche Verteilung der mentalen
Dauerverantwortung, also des sogenannten Mental Load: Frauen geben
an, 72 Prozent der dauerhaften Organisations-, Koordinations- und
Mitdenkaufgaben zu übernehmen, während Männer ihren Anteil auf 43
Prozent schätzen. Jüngere Paare zeigen zwar ausgewogenere Modelle,
dennoch bleibt Mental Load insbesondere für Frauen ein zentrales
Thema.

Zwtl.: Kinder: Zwischen Sinnstiftung und Dauerverantwortung

Kinder stehen emotional klar im Zentrum: 78 Prozent der Eltern
sagen, Kinder bereichern ihr Leben und machen es vollständig, 80
Prozent berichten, dass sie sich in der Auseinandersetzung mit
Kindern persönlich weiterentwickeln. Gleichzeitig geht Elternschaft
mit hoher Dauerverantwortung einher: 81 Prozent geben an, sich durch
Kinder finanziell einschränken zu müssen, 80 Prozent sagen, dass der
Nachwuchs ein persönliches Zurückstellen erfordert. Zudem empfinden
42 Prozent Kinder zumindest phasenweise als Belastung für die
Paarbeziehung.

Großeltern erweisen sich als wichtige Stütze im Alltag: 63
Prozent der Befragten werden von ihren Eltern bei der Kinderbetreuung
und Organisation unterstützt. Für viele sind Großeltern damit eine
entscheidende Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie sowie Alltagsbewältigung.

Zwtl.: Absicherung relevant, aber komplex

Auch das Thema Absicherung ist relevant, wird jedoch oft als
komplex wahrgenommen. Entscheidungen über Versicherungen erfolgen in
rund drei Viertel der Familien (62 Prozent) gemeinsam. Der Wunsch
nach einfacher, verständlicher Orientierung und nach finanzieller
Bildung – insbesondere für Kinder – ist ausgeprägt. Als größte
Absicherungsfelder nennen Befragte Eigentum (26 Prozent) und
Einkommen (25 Prozent). Zudem wird der Wunsch nach finanzieller
Bildung deutlich: Nur 42 Prozent der Eltern sorgen aktuell finanziell
für ihre Kinder vor – ein Hinweis auf den Bedarf an verständlichen,
transparenten Lösungen und frühzeitiger Aufklärung.

Zwtl.: Blick in die Zukunft: Familie verändert ihre Form

Die Familie bleibt ein zentraler Sehnsuchtsort, ihre Formen
verändern sich jedoch. 64 Prozent der 16- bis 40-Jährigen wünschen
sich weiterhin eine klassische Kernfamilie, ein Ideal, das
rückblickend noch für 72 Prozent der 40- bis 70-Jährigen ein Traum
war. Zugleich blicken die Österreicher_innen differenziert in die
Zukunft: Für das Jahr 2046 erwarten 69 Prozent eine größere Vielfalt
an Familien- und Lebensmodellen, 67 Prozent rechnen mit weniger
Kindern aufgrund globaler Unsicherheiten, 47 Prozent mit mehr Brüchen
in Lebensläufen und einem veränderten Eheverständnis. Auch
Freundschaften gewinnen an Bedeutung – für 36 Prozent ersetzen sie
zunehmend klassische Familienstrukturen.

„Die Ergebnisse der Generali Studie zeigen klar, dass das
Bedürfnis nach Nähe, Schutz und Verlässlichkeit bleibt. Was sich
verändert, ist die Art, wie diese Bedürfnisse organisiert werden“ ,
so Gregor Pilgram . „Als Versicherung und verlässliche Partnerin
begleiten wir unsere Kund_innen in allen Lebensphasen – von der
Jungfamilie über Patchwork-Familien bis hin zu Pflege- und
Umbruchszeiten. Unsere Aufgabe ist es, sie zu unterstützen, damit sie
sich im Alltag auf das Wesentliche konzentrieren können.“

Die Generali nutzt die Erkenntnisse der Studie, um Angebote,
Services und Kommunikation weiter an den realen Bedürfnissen moderner
Familien auszurichten. Ihr Ziel ist es, Orientierung zu geben,
Komplexität zu reduzieren und Sicherheit erlebbar zu machen – mit
flexiblen Lösungen, einer Top-Beratung, exzellentem Service und dem
Einsatz moderner Technologien.

GENERALI ÖSTERREICH
Die Generali Österreich zählt mit 3,1 Milliarden Euro
Prämieneinnahmen und 4.600 Mitarbeiter_innen zu den führenden
Versicherungsunternehmen in Österreich. Sie betreut knapp 2 Millionen
Kund_innen und ist in wesentlichen Bereichen des Retailgeschäftes
unter den führenden Unternehmen. Die Generali Österreich ist Teil der
Generali Group, eine der größten Versicherungsgruppen und
Vermögensverwalter weltweit, mit einem Prämienaufkommen von insgesamt
98,1 Milliarden Euro sowie einem verwalteten Vermögen von 900
Milliarden Euro im Jahr 2025. Mit rund 88.000 Mitarbeiter_innen, die
75 Millionen Kund_innen betreuen, nimmt das 1831 gegründete
Unternehmen eine führende Position in Europa ein und gewinnt auch in
Asien und Lateinamerika zunehmend an Bedeutung. Im Mittelpunkt der
Strategie steht das Bestreben, ein Lifetime Partner für die
Kund_innen zu sein. Dies wird durch innovative und personalisierte
Lösungen, erstklassige Kundenerfahrungen und digitalisierte globale
Vertriebskapazitäten erreicht. Die Generali Group hat die
Nachhaltigkeit in ihre strategischen Entscheidungen integriert, um
für Stakeholder Werte zu schaffen und gleichzeitig einen Beitrag für
eine gerechtere und widerstandsfähigere Gesellschaft zu leisten.