St. Pölten (OTS) – Die Elektrifizierung und Attraktivierung der
Mattersburger Bahn
schreiten zügig voran. Im Rahmen des Großprojekts wurde nun zwischen
Wiener Neustadt und Katzelsdorf an der Leitha auch die unbeschrankte
Eisenbahnkreuzung im Bereich Sägewerksiedlung aufgelassen sowie
abgetragen, sie wird künftig durch eine 890 Meter lange, moderne
Unterführung auf der L4090 ersetzt.
„Jeder aufgelöste Bahnübergang kann Leben retten! Mit der
Niveaufreimachung der L 4090 und der damit verbundenen Auflösung der
bestehenden Eisenbahnkreuzung schaffen wir für unsere Pendler und
Familien eine sichere Verkehrsverbindung zwischen Wiener Neustadt und
Katzelsdorf. Damit gehört eine weitere unfallträchtige Gefahrenstelle
schon bald der Vergangenheit an“, informiert Verkehrslandesrat LH-
Stellvertreter Udo Landbauer über das Gemeinschaftsprojekt des Landes
NÖ mit den ÖBB.
„Mit der neuen Unterführung schaffen wir einen wichtigen Mehrwert
für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Die
Auflassung des Bahnübergangs und die niveaufreie Querung erhöhen die
Sicherheit für den Straßenverkehr ebenso wie für den Bahnverkehr
deutlich. Gleichzeitig ist dieses Projekt ein wichtiger Baustein für
die Modernisierung und den Ausbau der Mattersburger Bahn. Damit
investieren wir nicht nur in mehr Sicherheit, sondern auch in eine
leistungsfähige, zukunftsfitte Schieneninfrastruktur und attraktive
Mobilität für die Region“, so ÖBB-Projektleiter Jürgen Egger.
Die Bauarbeiten laufen seit Februar 2026 und beinhalten eine
Verlegung der Landesstraße. Bis 13. Dezember 2026 sollen sie
abgeschlossen sein. Auf dem Straßenabschnitt sind täglich rund 3.700
Fahrzeuge unterwegs.
Weitere Informationen beim Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer,
Mag. Isabella Nittner, Öffentlichkeitsarbeit, Telefon +43 676 812 13
755, E-Mail isabella.nittner@noel.gv.at