Wien (OTS) – „Die aktuellen Medienberichte rund um den ORF-
Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer zeigen, wie dringend
notwendig eine umfassende ORF-Reform ist“, sagt NEOS-Mediensprecherin
Henrike Brandstötter. „Wir müssen den ORF und seine Gremien von Grund
auf reformieren, damit sichergestellt ist, dass sich in Zukunft weder
die Stiftungsräte, noch die Parteien bei Postenbesetzungen oder in
die Berichterstattung einmischen können.“
Zu dieser Gesamtreform zählt auch, „dass wir endlich das Gremium
des Grauens, den Stiftungsrat, abschaffen“, so Brandstötter. „Und
stattdessen einen schlanken und professionellen Aufsichtsrat
schaffen, der nach Kompetenz und nicht nach Parteibuch besetzt ist –
sowie einen mehrköpfigen Vorstand statt einer Person in der
Generaldirektion.“
„Eine umfassende ORF-Reform ist und bleibt notwendig, darauf
haben wir uns auch im Regierungsprogramm geeinigt“, sagt
Brandstötter. „Daher gehen wir im Herbst den nächsten Schritt. Im
September findet das zweitägige ORF-Zukunftsforum statt, dessen Ziel
ist, den ORF zukunftsfit zu machen. Denn mit den parteipolitischen
Postenbesetzungen und Eingriffen muss ein für alle Mal Schluss sein.
Wir wollen und brauchen einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der
transparent, unabhängig und politikfern ist.“