St. Pölten (OTS) – Dieses Wochenende, am 19. und 20. September 2026,
pilgern
Niederösterreichs Bäuerinnen und Bauern bereits zum 80. Mal nach
Mariazell. Unter dem Motto „Glauben leben – Hoffnung säen“ stehen
heuer das besondere Jubiläum, Zusammenhalt und Zuversicht im
Mittelpunkt.
Zwtl.: Wallfahrt für alle Generationen
Den Auftakt bildet am Samstag die traditionelle Fußwallfahrt der
Landjugend Niederösterreich. Entlang von vier unterschiedlichen
Routen pilgern rund 200 Jugendliche in Richtung Mariazell. Nach der
Landjugendmesse in der Basilika findet traditionsgemäß eine
stimmungsvolle Lichterprozession durch den Wallfahrtsort statt.
Höhepunkt der Jubiläumswallfahrt ist die Heilige Messe am Sonntag
in der Basilika Mariazell, zelebriert von Diözesanbischof Alois
Schwarz sowie die Wallfahreransprache durch Landeshauptmann a. D.
Erwin Pröll. Die Bäuerinnen aus dem Bezirk Gänserndorf und die
Landjugend St. Veit an der Gölsen laden unter musikalischer Umrahmung
der Blasmusikkapelle Göllersdorf zur Agape und zu einem
Kinderprogramm für die jüngsten Messbesucher.
Zwtl.: Wurzeln der Wallfahrt bei Figl und Reither
Die Geschichte der NÖ Bauernbundwallfahrt nach Mariazell geht auf
ein Gelöbnis von Leopold Figl und Josef Reither zurück. Die beiden
Bauernbundpolitiker waren unmittelbar nach der Annexion Österreichs
durch die Nationalsozialisten in das Konzentrationslager Dachau
eingeliefert worden. Dort gelobten sie, in der Hoffnung, dass
Österreich wieder Freiheit und Selbstständigkeit erlangen werde, zum
Dank jedes Jahr Niederösterreichs Bauern in einer Wallfahrt nach
Mariazell zu führen. Erstmals einlösen konnten Leopold Figl, damals
Bundeskanzler, und Landeshauptmann Josef Reither ihr Gelöbnis im Jahr
1947 . Seither wird die Tradition von Generation zu Generation
weitergetragen.
Alle Informationen zur Wallfahrt sowie Livestream der Wallfahrt
für alle virtuellen Teilnehmer auf: www.noebauernbund.at/wallfahrt
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