Wien (OTS) – Der ÖGB begrüßt die durch Bundesminister Hanke
präsentierte
Logistikstandortstrategie für Österreich. Ziel der Strategie ist es,
dass sie gemeinsam mit der Industriestrategie dafür sorgt, Österreich
bis 2035 unter die „Top Ten“ der wettbewerbsfähigsten
Volkswirtschaften weltweit zu bringen. „Positiv ist, dass neben rein
wirtschaftlichen Aspekten auch soziale Verantwortung sowie zentrale
Anliegen der Beschäftigten ihren Platz in der
Logistikstandortstrategie haben“, hält ÖGB Bundesgeschäftsführerin
Helene Schuberth fest.
Sichere Arbeitsplätze, attraktive Berufsbilder, mehr Fairness
durch Kontrollen
Langjährige gewerkschaftliche Forderungen wie eine
Sozialinfrastruktur für Berufskraftfahrer, faire
Beschäftigungsbedingungen, effizientere Kontrollen für fairen
Wettbewerb, und die Entwicklung zukunftsfitter Berufsbilder für
Fachkräfte sind ein wesentlicher Bestandteil der
Logistikstandortstrategie. Entscheidend wird sein, wie schnell und
erfolgreich die einzelnen Vorhaben in der Praxis umgesetzt werden, um
die Arbeitswelten und den Arbeitsalltag der Beschäftigten spürbar zu
verbessern und Arbeitsplätze am Standort Österreich langfristig
abzusichern. Helene Schuberth bewertet die LSS positiv: „Der ÖGB
begrüßt die umfangreichen Maßnahmen zur Stärkung des
Logistikstandortes Österreich. Dabei stehen für den ÖGB die
Beschäftigten im Mittelpunkt. Für sie braucht es faire
Arbeitsbedingungen und zukunftsfitte Ausbildungsangebote.“
Über uns: Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) vertritt
rund 1,2 Millionen Arbeitnehmer:innen in Österreich und setzt sich
als überparteiliche Interessenvertretung für gute Arbeitsbedingungen,
faire Löhne und Gehälter sowie soziale Gerechtigkeit ein.