Wien (OTS) – Heute Früh haben sich die Vermittler zwischen Israel und
der Hamas
auf einen im Nahen Osten lang ersehnten Friedensplan geeinigt. SPÖ-EU
-Delegationsleiter und Außenpolitiker Andreas Schieder zeigt sich
erfreut über diese positiven Nachrichten: „Nach so viel Schmerz,
Trauer und Zerstörung leuchtet heute endlich ein Licht der Hoffnung
für die Menschen in Israel und Palästina. Hoffnung auf ein Ende des
Blutvergießens, auf Freiheit für die Geiseln und auf einen Neubeginn
für beide Völker. Frieden ist das, was sich die Menschen auf beiden
Seiten so sehnlich wünschen und er darf nicht länger auf sich warten
lassen. Jede weitere Stunde der Gewalt kostet Menscheneben. Die Hamas
muss jetzt alle verbliebenen Geiseln freilassen und Israel muss die
Blockade von Hilfsgütern umgehend beenden. Die Menschen im
Gazastreifen hungern und stehen buchstäblich am Rand des Überlebens,
während vor den Grenzen tonnenweise Nahrung, Wasser und Medikamente
darauf warten, endlich zu ihnen zu gelangen. Der Gazastreifen braucht
jetzt eine Welle an humanitärer Hilfe. Kein Mensch darf mehr an
Hunger sterben.“ ****
Andreas Schieder führt weiter aus: „Um echten Frieden zu
schaffen, braucht es mehr als einen Waffenstillstand, es braucht
einen echten Neuanfang. Dazu gehört die vollständige Entmachtung der
Hamas. Es braucht eine neue, glaubwürdige zivile Verwaltung unter
Einbindung der Palästinenster:innen, die den Menschen in Palästina
dient. Jetzt ist der Moment, an dem die internationale Gemeinschaft
all ihre Kräfte bündeln muss, um eine Zwei-Staaten-Lösung endlich
Wirklichkeit werden zu lassen. Denn nur wenn Israelis und
Palästinenser gleichermaßen in Frieden und Sicherheit leben und über
ihr eigenes Schicksal bestimmen können, ist dauerhafter Frieden
möglich. Europa muss in dieser Frage deutlich mehr Verantwortung
übernehmen als bisher. Wir müssen den Wiederaufbau ziviler und
staatlicher Strukturen in Gaza aktiv unterstützen, mit Investitionen
in Bildung, Infrastruktur, Wirtschaft, Kultur und Sport. Gerade
gemeinsame Projekte zwischen Israelis und Palästinensern können
helfen, Vertrauen wieder aufzubauen und Brücken zu schlagen, wo heute
noch Gräben sind. Ein Frieden im Nahen Osten ist möglich, wenn wir
den Mut finden, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und der
Menschlichkeit wieder eine Stimme geben.“ (Schluss) ls