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Studie: Fitnesswirtschaft im DACH-Raum wächst weiter

Wien (OTS) – Über 15 Millionen Menschen trainieren inzwischen in
Fitness- und
Gesundheitsanlagen im deutschsprachigen Raum – so viele wie nie
zuvor. Gleichzeitig wächst die Zahl der Anlagen weiter und die
Branche erzielt in Österreich, Deutschland und der Schweiz erneut
steigende Umsätze. Das zeigt die neue Studie „Eckdaten der
Fitnesswirtschaft DACH 2026“.

„Der diesjährige Branchenüberblick unterstreicht die dynamische
Entwicklung der österreichischen Fitnesswirtschaft: Mit 1,35
Millionen Mitgliedern – einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem
Vorjahr – und einem Branchenumsatz von 697,9 Millionen Euro setzt
sich der Wachstumskurs konsequent fort. Diese Entwicklung zeigt, dass
Fitness längst ein unverzichtbarer Bestandteil der
Gesundheitsvorsorge und des modernen Lebensstils geworden ist. Gerade
in einem so dynamischen Markt sind fundierte Markt- und
Konsumentenstudien unerlässlich, um Entwicklungen nicht nur sichtbar
zu machen, sondern die Branche länderübergreifend strategisch,
gesellschaftlich und politisch gezielt weiterzuentwickeln“, so
Christian Hörl, Bundesbranchensprecher der österreichischen
Fitnessbetriebe im Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Die Entwicklung verläuft auch in Deutschland und der Schweiz
positiv: Deutschland verzeichnet 12,36 Millionen Mitglieder (+5,6
Prozent) und die Schweiz 1,45 Millionen (+5,8 Prozent). Auch die
Umsatzzahlen steigen in den Nachbarländern weiter – in Deutschland
auf 6,25 Milliarden Euro und in der Schweiz auf 1,362 Milliarden
Schweizer Franken. Insgesamt zählt die Branche im DACH-Raum 15,16
Millionen Mitglieder und 12.495 Fitness- und Gesundheitsanlagen.

Die vergleichende Länderbetrachtung in der DACH-Studie zeigt
Synergien für weiteres Branchenwachstum auf. „Die Studie zeigt uns
die Stärken der drei Ländermärkte. Wenn wir diese Stärken
zusammendenken, entsteht eine gemeinsame Richtung für die Branche.
Wirtschaftliches Wachstum, Qualität und Vertrauen bilden die drei
Säulen einer starken, professionellen und gesellschaftlich wie
politisch anerkannten Fitness- und Gesundheitsbranche“, sagt Prof.
Dr. Sarah Kobel, Leiterin Wissenschaft und Forschung der Deutschen
Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG).

„Eine transparente Positionierung und klare Differenzierung der
Anbieter sind entscheidende Voraussetzungen für mehr Sichtbarkeit,
Glaubwürdigkeit und politische Stärke der Branche. Ein gemeinsames
Verständnis für Transparenz und klare Leistungsversprechen stärken
dabei die politische Durchschlagskraft der Branche im
deutschsprachigen Raum“, so Janosch Marx, Vorstandsmitglied des DSSV
e.V. in Deutschland.

„Die Schweizer Fitness- und Gesundheitsbranche profitiert vom
wachsenden gesellschaftlichen Stellenwert von Gesundheit und
Prävention. Die DACH-Studie macht deutlich, dass
gesundheitsorientierte Angebote und qualifizierte Betreuung im
gesamten DACH-Raum zunehmend an Relevanz gewinnen“, resümiert Marcus
Schwedhelm, Präsident von swiss active in der Schweiz.

Neben der Darstellung wichtiger Kennzahlen macht die Studie
deutlich, dass sich die Fitnesswirtschaft zunehmend ausdifferenzieren
muss. Gesundheitsorientierte, trainings- und leistungsbezogene sowie
lifestyleorientierte Angebote sprechen unterschiedliche Zielgruppen
an und tragen dazu bei, Menschen mit unterschiedlichen Zielsetzungen
für regelmäßiges Training zu begeistern. Besonders jüngere
Generationen verbinden körperliche Leistungsfähigkeit, mentale
Gesundheit, Wohlbefinden und Longevity zunehmend zu einem
ganzheitlichen Lebensstil.

Die „Eckdaten der Fitnesswirtschaft DACH 2026“ wurden unter der
wissenschaftlichen Leitung der Deutschen Hochschule für Prävention
und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und der SAFS Hochschule erstellt.
Die Studie liefert einen harmonisierten Überblick über Mitglieder-,
Umsatz-, Anlagen- sowie Strukturkennzahlen der Fitnesswirtschaft in
Deutschland, Österreich und der Schweiz und schafft damit eine
belastbare Grundlage für den länderübergreifenden Vergleich der
Branche. (PWK349/EL)

Der vollständige Branchenbericht kann kostenfrei über die DHfPG
bezogen werden:

Eckdaten DACH 2026