Wohnen

Concrete Design Competition 2025/26: 31 Projekte zeigen neue Wege für den Betonbau

Wien (OTS) – Studierende der Fachhochschule Kärnten gewinnen den
Wettbewerb für
nachhaltiges Bauen mit Beton – knapp 50 Nachwuchstalente aus
Österreich beteiligten sich mit 31 Einreichungen.

Die interdisziplinäre Fachjury zeichnete fünf Arbeiten aus, die
innovative Ansätze für einen ressourcenschonenden, kreislauffähigen
und digital unterstützten Betonbau zeigen. Der erste Platz ging an
Shanmugam Anbananthan, Lisa-Marie Hubert, Thomas Nissler und Lilli
Platzer von der FH Kärnten, weitere Auszeichnungen erhielten Marc-
Patrick Pfleger, Elisabeth Radl und Nina Sam von der Hochschule
Campus Wien sowie Patrick und Simon Leitner von der Technischen
Universität Wien.

Der alle zwei Jahre stattfindende Studierendenwettbewerb stand
diesmal unter dem Motto „Transform“. Gesucht waren Konzepte für
Bauwerke, die sich mit ästhetischen Konzepten, konstruktiven Systemen
oder innovativen Fertigungstechniken auseinandersetzen. Organisiert
wird die Concrete Design Competition in Österreich von Beton Dialog
Österreich; parallel findet sie in Deutschland, den Niederlanden,
Belgien und Irland statt.

Für Claudia Dankl, Vorstand von Beton Dialog Österreich und
stellvertretende Geschäftsführerin der Vereinigung der
Österreichischen Zementindustrie, leistet der Wettbewerb einen
wichtigen Beitrag zur Ausbildung künftiger Fachkräfte: „Die Concrete
Design Competition motiviert Studierende, sich mit der Zukunft des
nachhaltigen Bauens auseinanderzusetzen und Beton neu zu denken. Denn
Beton ist der Hebel, ohne den uns die Transformation des Bauwesens
nicht gelingen wird.“

Zwtl.: Die ausgezeichneten Projekte

1. Platz – Shanmugam Anbananthan, Lisa-Marie Hubert, Thomas
Nissler und Lilli Platzer (FH Kärnten): Studierende des
Bauingenieurwesens entwickelten ein leichtes, komplex geformtes
Betongewölbe. Gefertigt mit 3D-Druck, Lasercutter und einer
aufblasbaren Schalung, überzeugte es sowohl konstruktiv als auch
gestalterisch.

2. Platz (geteilt) – Marc-Patrick Pfleger, Elisabeth Radl und
Nina Sam (Hochschule Campus Wien): Ein robotergedruckter Betonträger
in optimierter Form reduziert den Materialverbrauch bei
gleichbleibender Stabilität.

2. Platz (geteilt) – Patrick Leitner, Simon Leitner (TU Wien):
Statt herkömmlichem Stahl werden Basaltfasern als Bewehrung
maschinell entlang der Kraftlinien eingelegt – materialeffizient,
umweltfreundlich und so flexibel, dass faltbare Betonplatten möglich
sind.

Anerkennung – Nadine Exß, Bettina Jung (TU Wien): Ein
Gebäudeentwurf, der alte Betonträger und Stahlteile vom Wiener
Westbahnhof als tragende Elemente einer gefalteten Dachkonstruktion
wiederverwendet.

Lobende Erwähnung – Dina Unterfrauner (TU Wien): Aus alten
Betonplatten eines Wiener Brachgrundstücks wurde direkt vor Ort ein
Pool gebaut – ein praktisches Experiment zur Wiederverwendung von
Abbruchmaterial, das vor allem durch seine Symbolkraft überzeugte.

Die prämierten Studierenden nehmen im August 2026 an einer
internationalen Masterclass teil. Diese findet heuer am PORR Campus
in Wien statt und bringt Nachwuchstalente aus allen teilnehmenden
Ländern zusammen.

Fotos der Gewinnerprojekte zum Download, Abdruck honorarfrei
www.beton-dialog.at/betonbau-neu-gedacht-cdc2026

Zwtl.: Über Beton Dialog Österreich

Beton Dialog Österreich ist die Interessensgemeinschaft der
Zement-, Betonfertigteil- und Transportbetonhersteller in Österreich.
Ziel von Beton Dialog Österreich ist, die Bedeutung des
kreislauffähigen Baustoffs Beton für umwelt- und klimagerechtes Bauen
sowie die bisher erreichten Fortschritte der Branche bei der CO 2 –
Reduktion in der Öffentlichkeit zu verankern. Mehr Informationen:
www.betondialog.at

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