Wien (OTS) – Die heute veröffentlichten Konjunkturprognosen für 2025
und 2026
zeigen eine weitere leichte Erholung der österreichischen Wirtschaft.
Für 2025 sieht das WIFO ein geringfügiges Wirtschaftswachstum von
real +0,3 % vorher. Damit wurde nun zum zweiten Mal hintereinander (
nach der Revision von -0,3 % auf 0,0 % im Juni 2025) die Prognose
nach oben revidiert. Für 2026 wird ein Wirtschaftswachstum von real
1,1 % sowie ein Rückgang der Arbeitslosenquote und der Inflationsrate
erwartet.
„Gemäß den neuen Prognosen setzt die heimische Wirtschaft ihre
vorsichtige Erholung fort. Dazu trägt das Anziehen der
Konsumnachfrage ebenso bei wie die leichte Ausweitung der
Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Die Erholung
von Konjunktur und Beschäftigung unterstützt auch die Sanierung des
Budgets. Die Bundesregierung verfügt angesichts des schweren Erbes
eines viel zu hohen Budgetdefizits nicht über den zusätzlichen
finanziellen Spielraum für umfangreiche expansive Maßnahmen. Gezielte
Akzente der Arbeitsmarktpolitik und der Investitionsförderung wirken
aber konjunkturstützend. Zudem versucht die Bundesregierung durch
konstruktive Zusammenarbeit, schrittweisen Abbau des Budgetdefizits
und das Setzen gezielter Impulse für wirtschaftliche Dynamik und
soziale Sicherheit in wirtschaftlich unsicheren Zeiten Stabilität zu
gewährleisten und Zuversicht zu geben. Österreich ist nach wie vor
eines der wirtschaftlich und sozial stärksten Länder der Welt. Wem,
wenn nicht uns, soll es gelingen die drängenden wirtschaftlichen
Probleme zu lösen“, sagt Finanzminister Markus Marterbauer in einer
ersten Stellungnahme.
Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl erklärt: „Die neuen
Konjunkturprognosen zeigen, dass der österreichische Wirtschaftsmotor
langsam wieder ins Laufen kommt. Diese Entwicklung bestätigt auch den
Kurs der Bundesregierung, der von Bundeskanzler Christian Stocker mit
seiner 2-1-0 Formel skizziert wurde: Wir setzen auf eine konsequente
Budgetkonsolidierung, einen realistischen Plan zur
Inflationsbekämpfung und auf gezielte Maßnahmen zur Entlastung von
Unternehmen. Insbesondere die Verdoppelung des
Investitionsfreibetrages ist ein zentraler Baustein, um unseren
Standort wieder wettbewerbsfähiger zu machen und den Aufschwung zu
unterstützen.“
„Die Zahlen zeigen einen klaren Aufwärtstrend – die Wirtschaft
kommt wieder in Schwung. Die Bundesregierung hat sich ein klares Ziel
gesetzt: sanieren, reformieren, modernisieren. Dank zielgerichteter
Reformen – etwa im Pensionssystem – und fokussierter Maßnahmen für
die Unternehmen in diesem Land konnten wir eine Trendwende einleiten.
Auch die steigende Binnenkonjunktur durch sinkende Zinsen und die
stärker werdende Kaufkraft wirken sich positiv auf die Beschäftigung
aus und schaffen mittelfristig neue Arbeitsplätze. Trotz der
schwierigen Jahre bleibt der Arbeitsmarkt robuster als erwartet, und
2026 wird die Arbeitslosigkeit leicht schrumpfen. Die Inflation
sinkt, die Kaufkraft stabilisiert sich. Die Bundesregierung hat ein
Fundament gelegt, auf dem weiterhin nachhaltige Reformen aufgebaut
werden können“, so Staatssekretär Sepp Schellhorn.