Wien (OTS) – Die Wirtschaft zeigt laut heute vorgelegten
WIFO/IHS-Prognosen erste
Erholung, doch ohne entschlossene Maßnahmen droht die leichte
Aufschwungphase zu verpuffen. „Eine aktive Arbeitsmarkt- und
Industriepolitik ist jetzt dringend notwendig – wir brauchen gezielte
Impulse für Beschäftigung, Nachfrage und Industrie. Sparen darf nicht
auf dem Rücken der Beschäftigten passieren“, warnt ÖGB
Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth.
Für eine wettbewerbsfähige Industrie und erfolgreiche
Transformation seien gut ausgebildete Fachkräfte entscheidend: „Die
ökologische und digitale Transformation wird nur zu schaffen sein,
wenn auch die Beschäftigten mitgenommen werden. Deshalb muss massiv
in die Aus- und Weiterbildung investiert werden“, so Schuberth.
Zudem fordert die ÖGB Bundesgeschäftsführerin wirksamen Schutz
vor Teuerung: „Eine schlagkräftige Anti-Teuerungskommission muss
Preise überwachen, Beschwerden untersuchen und Maßnahmen zur
Beseitigung von Missständen setzen können. Gleichzeitig muss auf eine
gerechte Besteuerung großer Vermögen und Erbschaften gesetzt werden –
ohne die breite Masse zusätzlich zu belasten.“