Nach einer von Google veröffentlichten Studie gehören die gefragtesten Produkategorien bzw. die Kategorien mit dem höchsten jährlichen Wachstum der Pflege- und Beautyindustrie an. Noch nie wurde sooft nach Gesichtscremes, Masken und Make-up gesucht wie in den letzten Jahren.

Doch seitdem COVID-Pandemie Ausbruch wurde der Markt ordentlich erschüttert. Vor allem Online-Anbieter und E-Commerce Unternehmen mussten beinah um ihre Existenz fürchten. Der komplette Konsumfokus verlegte sich von Hygieneartikeln und Beautyprodukten auf medizinische und gesundheitsbezogene Produkte. Zwar hat das Format des Online-Shoppings deutlich zugenommen und Amazon hat seine Position am Olymp des Online-Handels um einiges gefestigt, doch laut einer McKinsey Analyse der Beautybranche gaben im Durchschnitt 35 % der Kunden an, ihre Ausgaben für Pflege- und Schönheitsprodukte wegen des Coronavirus reduziert zu haben. Was bedeutet das im Klartext für Online-Händler und Ecommerce Unternehmen der Beautyindustrie?

Kaufen oder nicht kaufen: Das ist hier die Frage!

Die harten Fakten heißen aber noch lange nicht, dass der moderne, pandemieerprobte Kunde zu geizig ist, in sein Äußeres zu investieren. Es gibt nur eine bestimmte Preisschwelle, die der potenzielle Käufer nicht bereit ist zu überschreiten. Dabei müssen es keine großen Beträge sein: Ein Preisunterschied von 3€ bei einer 50-ml Augencreme kann bereits die Kaufentscheidung in eine neue Richtung lenken.

Die richtige Preisschwelle muss anhand diverser Eckdaten errechnet werden, wie den Preisen der Konkurrenz und Trends in der Preisgestaltung, der allgemeinen branchenspezifischen Marktlage und externen Faktoren. Das bedeutet, dass ein Online-Shop, der bei den Kunden beliebt sein will, wettbewerbsfähige Preise anbieten sollte. Ohne ein Repricer Tool ist es fast unmöglich, alle angebotenen Variationen der Produkte in allen relevanten Kanälen täglich zu verfolgen. Mit einer Preistracking-Software gelingt es nicht nur die Preisüberwachung der Konkurrenz zu betrieben, mit der Sie sich vergleichen möchten, sondern auch das Ranking (die Position) Ihres Shops im Vergleich zu überprüfen oder gar die Lagerbestände der Konkurrenz zu monitoren. Damit kommen wir schon zum nächsten Punkt, der mit so einem Repricing Tool angegangen wird, nämlich das Sortiment.

Ich habe was, was du nicht hast

Die Nachhaltigkeit von Produkten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Erinnern wir uns kurz an den Anfang der Pandemie, wo bestimmte Produkte beinah in Sekundenschnelle ausverkauft wurden. Um nicht zu kurz zu geraten und mit den Lieblingsbeautyprodukten gut eingedeckt zu sein, achten die Verbraucher bei der Produktauswahl verstärkt auf den Aspekt des Sortiments. Dabei kommt es nicht nur auf die Diversität des Angebotes an, sondern auch auf die Bestände. Deshalb ist es für E-Commerce Geschäfte wichtig, nicht nur das eigene Sortiment im Auge zu behalten, sondern auch das der Konkurrenz.

Wenn der neue Lipgloss der Kardashian Marke überall ausverkauft ist und Ihr Online-Shop noch Produkte auf Lager hat, kann der Preis sogar höher sein und die Lipglosses werden in weniger als einer Stunde ausverkauft sein. Welche Pricing Strategie auch gewählt wird, ist es wichtig, erstmal die Branche zu analysieren und nach den industriespezifischen Trends zu suchen, denn ohne Karte geht man ungern wandern.

Netrivals bietet internationale, ausführliche Analysen der Beautybranche durch die Verfolgung von Preisen, Lagerbeständen und Werbeaktionen für Millionen von Pflege- und Beautyrodukten.

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