Die Grillsaison hat begonnen und von überall weht der Duft von Grillkohle sowie saftigem Fleisch oder krossen Würstchen. Das lässt Grillliebhabern so manches Mal das Wasser im Munde zusammenlaufen. Nicht selten wird im Jahr mehrere Male in der Woche die Grillzange geschwungen, ist das Essen unter dem freien Himmel stets gesund und schmackhaft. Experten sind jedoch der Meinung, dass zu viel Fleisch nicht unbedingt für die Gesundheit zuträglich ist. Nun dürften vor allem die Herren der Schöpfung lange Gesichter machen, sind doch das kühle Bier und das herrliche Fleisch vom Grill der Inbegriff von unvergesslichen Sommerabenden. Wir zeigen Euch jetzt auf, wie Ihr am besten Grillen könnt und dabei auch noch etwas für die Gesundheit tun könnt.

Hervorragende Ideen für die nächste Grillparty

Ein Stück Fleisch in Ehren, kann niemand verwehren. Natürlich ist das Lammrippchen einfach unersetzbar und das fettige Bauchfleisch mit der krossen Fettkruste im Geschmack unschlagbar. Doch beides sollte eher selten den Speiseplan zieren. Wer einfach nicht auf den Grillgeschmack verzichten möchte, sollte daher gelegentlich Alternativen probieren. Das bringt Abwechslung ins Spiel und ist für die Gesundheit ebenso zuträglicher. Laut Ernährungswissenschaftlern ist daher
• Fisch vom Grill wie Goldbutt oder Makrele
• Hähnchenspieße
• Putenfleisch
• Meeresfrüchte wie Garnelenspieße
• Gemüsepfannen
genau das Richtige, um einen Grillabend zu feiern. Doch nicht nur die Zutaten, die auf den Grillrost gelegt werden, sondern auch das Zubehör, sollten vor dem Grillabend kontrolliert werden. Neben dem geeigneten Grill spielen demnach auch die Utensilien des Grillchefs eine ausordentlich wichtige Rolle.

Standgrill oder Kugelgrill?

Bei der Wahl des Grills scheiden sich bekanntlich die Gemüter. Während einige einen Standgrill bevorzugen, sind andere hingegen eher dem Kugelgrill zugetan. Auch ein Säulengrill oder ein Smoker sind hervorragende Hingucker im Garten und leisten hervorragende Dienste. Besonders brilliant sind hingegen designträchtige Modelle, die mit futuristischem Stil und modernen Formen ganz andere Grillbilder liefern dürften. Ganz gleich, für welche Variante sich letztens Endes entschieden wird – dem Grillspaß sind aufgrund der Form sicherlich keine Einbußen zu erwarten.

Oder doch lieber mit Gas grillen?

Selbstverständlich werden seit vielen Jahren noch weitere Grillvarianten angeboten. Diese hochmodernen Versionen bestechen durch ein formvollendetes Bild und bestehen aus hochwertigen Materialien. Ein Gasgrill soll in erster Linie schonender Garen und besser für die Gesundheit sein. Allerdings streiten sich hier Grillmeister um die Gunst des besseren Geschmacks. Es ist daher jedem selbst überlassen, welches Grillgerät an den Start gelangen darf.

Mit Zubehör mehr Spaß am Grillen

Neben einem Grill dürfen auch diverse Gadgets nicht fehlen. Mit einer spaßigen Grillschürze, praktischen Grillhandschuhen und dem idealen Messerset steht dem Grillvergnügen nichts mehr im Wege. Sicherheit geht allerdings vor. Deshalb sollte einige Tipps beherzigt werden, damit beim freudigen Grillen im Sommer keinerlei Unfälle passieren.

Tipps für sicheres Grill-Vergnügen

Nicht nur Grillkohle, auch Grillanzünder landen beim Einkauf gern im Korb. Allerdings sollten Anwender hier die Richtlinien der Hersteller befolgen und beim Anzünden Vorsicht walten lassen. Leider halten sich seit vielen Jahren hartnäckige Gerüchte, welche die Holzkohle besser glühen und das Fleisch saftiger machen sollen.

Grill-Irrtümer und Fehler

Spiritus – der Einsatz von Brennspiritus kann durchaus gefährlich sein. Besser ist es, sich mit Papier oder gar Kaminanzündern zu behelfen. Diese Gadgets sind sehr gut zu verwenden und zudem sicherer im Umgang
Bier – gern wird ein wenig Bier über das Grillgut gegeben. Allerdings lässt dies eine größere Rauchentwicklung zu und wirbelt zusätzlich Asche auf. Das ist nicht nur ungesund für das Fleisch, es sieht auch unschöner aus. Bier kann zum Grillessen getrunken werden, sollte allerdings nicht als Marinade herhalten.
Alufolie – immer wieder werden Fetzen von Alufolie beim Grillen genutzt. Ob für Kartoffeln, Gemüse oder Würste: so ganz können Griller von der Folie nicht lassen. Zwar nimmt der Mensch über die tägliche Nahrung bereits Metalle in geringen Mengen zu sich, brenzlicher wird es hingegen, wenn salzige oder säurehaltige Zutaten in Aluminiumfolie gewickelt und auf den Grill gepackt werden.

Anregungen für einen schönen Grillabend

Damit keine Sorgen aufkeimen und die Grillsaison unbeschadet angegangen werden kann, sollten Grillliebhaber einige Tipps und Tricks beherzigen. Grillen muss nämlich nicht zwingend ungesund sein, sondern die Lust am Essen in der Natur durchaus schüren.

Fleisch nicht übergießen

Am besten sollte Fleisch nicht mit Flüssigkeiten übergossen werden. Auch Marianden sind bestmöglich zu umgehen. Die Wurst kann anschließend auf dem Teller mit Gewürzen und Saucen aufgepeppt werden. Hintergrund: egal, was in die Glut tropft – es entstehen durch diesen Rauch krebserregende Gifte, die umgangen werden können.

Grillschürze verwenden

Gutes Equipment ist immer ratsam. Daher sind Grillfans gut beraten, vor dem eigentlichen Grill-Akt immer auf eine Grillschürze sowie gutes Grillbesteck zu achten, um Verbrennungen und Spritzer zu vermeiden.

Pökelfleisch gehört nicht auf den Grill

Bockwürste, Kasseler und auch Leberkäse enthalten zumeist Nitritpökelsalz, welches bei starker Hitze krebserregende Stoffe entwickelt: die sogenannten Nitrosaminen. Daher sollte beim Grillvergnügen auf derartiges Grillgut verzichtet werden. Die Auswahl bleibt immer noch groß, sodass niemand darben muss.

Gesundes Grillfleisch wählen

Wer auf die Gesundheit achten möchte, wählt beim Kauf auf weißes Fleisch. Das ist einerseits gesünder als rote Wurst- und Fleischsorten und enthält zudem weniger Fette. Gleichzeitig kann unser Organismus fettreduziertes Fleisch besser verwerten.

Tierische Fette auslassen

Butter, Mayo und Aioli – kaum eine Grillparty kommt ohne diese Zutaten aus. Allerdings sind diese Komponenten auch recht fetthaltig, enthalten sie viele tierische Fette. Besser sind Erdnussöl, Rapsöl oder Olivenöl – das ist gesünder und sorgt für ein herrliches Grillerlebnis.

Abwechslung muss sein

Muss es immer Fleisch sein? Wie wäre es mal mit Gemüse. Vor allem Pilze, Auberginen, Zwiebeln und Paprika machen sich hervorragend auf den Grill. Kombiniert mit Scampis oder auch Kalamaris bietet diese Zutaten einen vielversprechender Genuss.

Grillen ohne Grenzen

Natürlich kann jeder selbst entscheiden, was auf den Grill kommt – wir haben hier nur eine reichhaltige Auswahl offeriert und einige Tipps gegeben, damit der nächste Grillabend abwechslungsreicher und gesünder ausfällt. Sicherlich lassen sich noch viele weitere Zutaten und Komponenten einbauen, welche die übliche Grillaktion vielfältiger und interessanter ausfallen lassen. Wichtig: Sicherheit geht vor, daher sollte weder mit Feuer noch mit Grillanzündern gezündelt werden, damit die Party nicht vorzeitig in einer Katastrophe endet.

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